Moby Dicks Gebeine: Oder der weiße Unterkiefer des Pottwals

IN KÜRZE

Jahreswechsel 2016/2017

Merkwürdig, was manchmal so zusammen kommt. Im Frühjahr wurde ich in den deutschen PEN Club gewählt. Im Herbst haben mich die beiden deutschen Journalistenverbände, der DJV und die DJU, als ihren Vertreter im Rat für deutsche Rechtschreibung bestimmt. Für alle Fehler (Feeler?) auf dieser Website bitte ich nun doppelt um Nachsicht. Wichtiger ist das Schreiben selber: Anfang Dezember habe ich ein weiteres großes Romanprojekt zu Ende gebracht. Das Helgoland, der Höllensturz oder Wie ein Esquimeaux das Glück auf der Roten Klippe findet, obwohl die Dreizehenmöwen hier mit Rosinen gegessen werden. (Umfang rund 550 Seiten)

Schellfischfang bei Helgoland

Das ist für mich ein bedeutsamer Einschnitt in meiner literarischen Arbeit. Die letzten fünf Jahre habe ich hauptsächlich an meinem Schreibtisch verbracht, um etliche größere Werke zu vollenden, in die ich bereits eine Menge an Vorarbeiten gesteckt hatte. Längere Reisen habe ich aufgeschoben und andere Aktivitäten auf das notwendige Maß reduziert. Es war für mich eine wunderbare und zugleich anstrengende Zeit. Wunderbar, weil ich schöne literarische Träume realisieren konnte. In diesem Jahr (2016) habe ich außerdem noch meinen allerersten Roman überarbeitet und neu herausgebracht: All die verwirrten Männer. Auch das war eine spezielle, positive Erfahrung. Drei neue Projekte (selber schon mit älteren Wurzeln) stehen an: Je ein Reiseroman über Bosnien und Sansibar und der Roman über die erste Weltumsegelung (Magellan 1519).

Magellans Schiffe in der Magellanstraße.

Ein "Sidekick", aber ein gediegener, meiner weltweiten Recherchen zu dem Magellan-Projekt ist der Reiseroman "Die schlimmste Küste der Welt" aus dem Verlag Reisebuch.de, Eutn. Darin schreibe ich über meine Erlebnisse an der Pazifikküste in Chiles Großem Süden, Patagonien und der Magellanstraße.

Am Pazifik in Chiles Großem Süden.

Lenz. Hochsicherheit, Erzählung, Verlag Expeditionen, E-Book (130 Seiten analog), Hamburg 2013. Dies ist die spannende, reflektierte und atemberaubende Geschichte eines Terroristen im Herbst der Studentenbewegung.

Das neue Tor zur Welt. Vierzig Jahre Container im Hamburger Hafen., Mareverlag, Hamburg 2009, reich bebildert. "Brückenfahrer, Zöllner, Lotse, Kapitän, Spediteur und Reeder standen dem Journalisten Rede und Antwort und erzählen ihre persönlichen Hamburger-Hafen-Geschichten." (SZENE Hamburg)

Kleiner Federkiel:

Weihnachtsengel.de, in: Weihnacht, hrsg.v. Gino Leineweber, Langen Müller, München 2010
Der letzte Möwenbraten, in: Friesisches Mordkompott. Herber Nachschlag, Leda Verlag, Leer 2009.
Der Frieden in Eimsbüttel, in: Das Hamburger Kneipenbuch, Berlin Verlag, Berlin 2008.

Schlaflos I 

Reise im Winter 2009 mit Emina Cabaravdic-Kamber durch Bosnien. Vorläufiger Abschluss der Recherchen für das Romanprojekt IN BOSNIEN zwischen Sarajevo und Srebrenica. Besuch und Interview mit dem Imam der Moschee von Pocitelj (Herzegowina), Effendi Gadara Dzemal, Über Islam, Toleranz und die Schrecken des Bürgerkriegs.

Kleiner Federkiel:

Reisegeschichte: "Die Karawane spricht Bosnisch", in dem Band "...und Bosnien nicht zu vergessen" von Emina Kamber und Uwe Friesel, Verlag Das bosnische Wort, Wuppertal und Tuzla 2008. Bosnische Ausgabe der Anthologie 2014 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina.
Biografie: "Nachts, wenn Sansibar ruft", in: mare Juni 2008.

Schlaflos II 

Zwei weitere Bausteine für das Romanprojekt AUF SANSIBAR: Besuch der Partnergemeinde auf Sansibar mit einer Gruppe von Helgoländern im Herbst 2006. Fahrt von Bagamoyo über Dar es Salam nach Sansibar Stadt im Herbst 2007.

Im Blauwasser. Geschichten von der See. Nordwindpress, Schwerin 2007, 192 Seiten und 12 Seiten Fotos, 13,90 Euro

Schlaflos III 

Auf Recherche-Reise im Winter 2004 mit einem Literatur-Stipendium des Auswärtigen Amtes: Für das Roman-Projekt MAGELLAN (erste Weltumseglung 1519-1521) fährt der Autor den Kurs der Flotte von Rio de Janeiro zum Rio de la Plata, entlang der patagonischen Küste, durch die Magellan-Straße bis in den Pazifik ab. Mehrere Monate lebt er auf einer Schutzstation für Magellan-Pinguine an der chilenischen Pazifikküste. Erster Bericht im Geschichten-Band "Blauwasser".

Kleiner Federkiel:

Essay: "Proteus wagemutige Nachbarn", in: mare April 2005 ("Wohnen am Meer)
Historische Reportage: "Hamburger Sturmflut 1962" in: mare Juni 2005 ("Nordsee")

"Sansibar: Zwischen Mythen und Mangroven", in der Anthologie "Zwischen den Orten" hrsg.v. Thomas Bauer 2003.
Gedicht-Anthologie „Polarmeerblau“ hrsg.v. Thomas Bauer .
Darin: Reimer Eilers „schreibt Gedichte, durch die der Meerwind pulst; ein Rhythmus, so kompakt wie das Tintenschwarz ozeanischer Wolken, Naturbilder, durchfegt von aufböender Sprachgewalt.  An die Nordsee reisen möchte, wer das gelesen hat.“ (Waiblinger Zeitung, 2002).
"Standort: Dichter, an der Wand. Schreiben in Zeiten von Umbrüchen und Traumata." Ein literatur-politischer Essay in "Kunst und Kultur" No. 1/2002.

Schlaflos IV

Auf Recherche-Reise im Winter 2002: Für das Roman-Projekt MAGELLAN (erste Weltumseglung 1519-1521) fuhr der Autor den klassischen Passatwindkurs Teneriffa - Martinique ab. Meer dazu unter Goße Fahrt: fliegender fisch .

STARSHIP. In 1000 Tagen um die Welt. Ein STERN-Buch mit wunderbaren Fotos und den besten Reportagen. Erschienen zur Rückkehr der Starship nach Hamburg im Juni 2001. Darin auch: "Sansibar: Die heimliche Liebe der Helgoländer." Ein Reisebericht von Reimer Boy Eilers.
Bisschen Meer dazu unter Große Fahrt .

Für einen exklusiven Kreis. Ein kleiner Rapport über die Fahrt in original Helgoländischer Sprache: " Hoi en Holloa iip Sansibar ".

Immer noch zu empfehlen:

Reimer Eilers: "Die Entdeckung des Meeresleuchtens". Gedichte, Agimos Verlag, Kiel. Aus dem Jahr 2002.

Ein Essay zum Thema "Fernweh", in: MARE No. 26 vom Juni 2001

Schreibwerkstatt:

Leider längere Pause.

Nach dem 11. September

Der Morgen im September hat die Welt verändert. Was darf getan werden um die Schuldigen zu bestrafen? Was haben wir aus der Geschichte gelernt? Am 7. Oktober begann die Operation "Enduring Freedom" in Afghanistan. Geschichtsschutt aus gegebenem Anlass: Lamento (Klagelied) Über das Bombardement von Helgoland am Ende des zweiten Weltkriegs. Ein Auszug.  

Wer es soweit geschafft hat, findet hier ganz entspannt:

Eilers' private eye auf den Hafen

27. Februar -15 Uhr
29. Januar -11 Uhr
Nikolaustag -15 Uhr
5. November - 14.30 Uhr
16. Oktober - 12.30 Uhr
24. September - 16.45 Uhr
15. August  - 11 Uhr
14. Juli - 10.45 Uhr
11. Juni - Mittags
8. Mai - 16.00 Uhr
1. April - 13.00 Uhr
26. März - 16.30 Uhr
23. Februar 14.10 Uhr
1. Januar  15.00 Uhr
Sylvester 2000 - 15.40 Uhr
20. November 11.15 Uhr