Manfred Goldbeck


Alter 53
Wie lauten alle Ihre Vornamen?  Manfred Erich August
Wo möchten Sie leben?  Dort, wo mich ein Arm umfängt
In welchem Alter haben Sie schwimmen gelernt?  Mit sechs
Seit wann schreiben Sie?  Seit ich denken kann
Warum schreiben Sie?  Warum nicht?
Haben Sie ein Vorbild?  Ich mag keine Vorbilder. In meiner Kindheit waren immer alle älter als ich.
Was ist Ihr Lieblingshotel?  Ich bin noch auf der Suche.
Was tun Sie, wenn Sie traurig sind?  Dann bin ich traurig
Was kaufen Sie sich, wenn Ihnen jemand unvermittelt 1000 Mark schenkt und Sie das Geld sofort ausgeben müssten?  Eine hübsche technische Spielerei, z. B eine Digitalkamera. Aber wahrscheinlich reicht das Geld nicht.
In welchem Land vertragen Sie das Klima am besten?  In Israel
Welches Bild würden Sie sich kaufen, um es zu Hause über Ihr Bett zu hängen, wenn alle Gemälde zur Auswahl stünden und der Preis keine Rolle spielte?  Jedes Bild würde mich irgendwann langweilen.
Welche Musik hören Sie morgens als erste?  Zur Zeit am liebsten leichte Pop-Musik
Was ist Ihre Lieblingstugend?  Mir sind Laster lieber, weil sie verlässlicher sind.
Welche Eigenschaft schätzen sie bei einem Mann am meisten?  Unaufdringlichkeit
Und welche bei einer Frau?  Intelligenz, über Sex darf man ja nicht reden.
Wer oder was hätten Sie sein mögen?  Da ist mir Thomas Mann nah. Er wollte am Hof eines Renaissance-Fürsten in Italien leben.
Was ist Ihr größter Fehler?  Das Gefühl, nichts wert zu sein.
Wegen welcher Eigenschaft werden Sie von Ihren Freunden geliebt?  Wer weiß das schon? Vielleicht, dass ich jeden auf seine Weise leben lassen kann.
Lieblingsfarbe?  Ich bin rot-grün-blind. Deshalb liebe ich sattes Grün am meisten.
Lieblingsmeer?  Den Atlantik in Recife
Lieblingstier?  Tiere sind mir fremd.
Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?  Durchsetzungskraft
Wie möchten Sie sterben?  Ich möchte gar nicht sterben. Wenn es mir dennoch unterläuft, kann man nichts machen.
Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?  Wach und neugierig
Ihr Motto?  „Ich kenne unzählige Leute, die ich gemein behandeln möchte, doch fehlt es mir an Charakterstärke." Das ist von Joseph Heller. Sein Denken ist mir sehr nahe.